Erstmals als Stolp erwähnt,
die Geschichte von Stülpe
 

1221

cum stagnis Stolp, erste schriftliche Erwähnung von "Stülpe" 

(zu finden im Staatsarchiv Wolfenbüttel).

1342

erste urkundliche Nachricht über das "Schloss Stülpe" (sin hus zu der stulpe) in einem Revers der Gebrüder Theme und Nickel Krull. Darin bekennen dieselben, dass der Erzbischof Otto zu Magdeburg sie zu Wolmerstede am Sonntage nach Andreas 1342 mit seinem Hause zu der Stulpe, Rysdorf, Smylkendorf, Walungesdorf und Waltersdorf unterpfändlich beliehen habe.

1342 - 1368

ist "Stülpe" im Pfandbesitz der Gebrüder Krull.

1375 - 1384

befindet sich "Stülpe" im Pfandbesitz derer von Heinrichsdorf.

1389 - 1390

"Stülpe" ist im Pfandbesitz der von Reichenheim.

1390 - 1391

der Erzbischof zu Magdeburg gab "Stülpe" als Pfandbesitz an die von Rehfeld.

1391 - 1407

"Stülpe" ist im Pfandbesitz von Heinrich Mager.

1411

"Stülpe" ist im Pfandbesitz derer von Schlieben.

um 1437

Errichtung einer der Jungfrau Maria geweihten Kapelle auf dem Golmberg. "Infolge des erhöhten Eifers, mit dem die Verehrung der Jungfrau Maria sich über die Mark Brandenburg und deren benachbarte Landesteile verbreitete, erlangte der zu Stülpe gehörende Golm eine große

Berümtheit".

1438 - 1439

ist "Stülpe" im Pfandbesitz der Gebrüder Schönau.

1439 - 1446

Pfandbesitz derer von Torgau, Herren zu Zossen, "über das feste Haus mit allem Zubehör".

1446 - 1537

Herrschaft derer von Schlieben als Pfandbesitzer "über Schloss, Dorf, den See, die Mühle, 

den Golm mit allem Rechten.

1446

erste urkundliche Erwähnung des Ortes Stülpe (getrennt vom Schloss).

1490

"Zum Leibgedinge der Frau von Schlieben gehören der Dienst von 3 Kossäten und Hebungen

 von 6 Einwohnern.

1517

der dominikanische Ablasshändler Johann Tetzel bereist die Mark Brandenburg.

1517

Martin Luther schlägt die 95 Thesen in Wittenberg an (u.a. gegen den Ablasshandel).

1535 - 1540

Reformation in Brandenburg.

1537 - 1597

geteilte Herrschaft über "Stülpe"

"von Hacke über den größeren Anteil und von Schlieben über Anteil an Stülpe, am Golm, die Fehlung an dem Kreuz auf dem Golm, die Wiese bei Stülpe und den 4. Teil am Eisen vom Hammer (1568).

1544

erster evangelischer Prediger, Clemens Herzberg, welcher in Wittenberg studiert hatte, ist in Stülpe.

1545

Das von Christoph Hake erbaute Schloss bestand, wie aus einem Plane vom Jahre 1724, wo dasselbe noch vorhanden war.

 

1562

Abbruch der berühmten Ablass-Kirche auf dem Golmberg durch Christoph Hacke und Errichtung einer neuen Kirche in Stülpe unter Verwendung des gewonnenen Materials.

 

erste evangelische

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